Mitglieder der CDU in der aktuellen Regierung

Auf dieser Seite wollen wir Ihnen das Personal der CDU in der Großen Koalition vorstellen, die aus der Koalition aus CDU/CSU und SPD besteht. Zahlreiche andere wichtige Ministerien wie Finanzen, Inneres, Auswärtige Angelegenheiten oder Justiz mussten im Zuge der Koalitionsverhandlungen an die bayerische Schwesterpartei CSU oder an den Koalitionspartner SPD abgegeben werden.

Angela Merkel

Die Bundeskanzlerin, am 17. Juli 1954 in Hamburg geboren und in der ehemaligen DDR aufgewachsen, ist seit 2005 im Amt und befindet sich nunmehr in ihrer vierten und letzten Amtszeit, wie sie im Oktober 2018 verkündete. Sie wird damit, neben Helmut Kohl, eine der am längsten dienenden KanzlerInnen Deutschlands sein.

Im ersten gesamtdeutschen Parlament unter der Regierung Kohl war sie bereits 1991 Familienministerin und ab 1994 Umweltministerin. Nach dem Ende der Ära Kohl und der Machtübernahme durch die SPD im Jahr 1998 war sie Generalsekretärin der Partei, die sich damals in der Opposition befand. Nachdem im Jahr 1999 die Spendenaffäre der CDU und Helmut Kohl ans Licht gekommen war, übernahm sie die Parteiführung und löste damit Wolfgang Schäuble ab, der ebenfalls am Rande darin verwickelt war und vom Parteivorsitz zurücktrat. 2005 begann ihre erste Amtszeit als Regierungschefin. Bis auf eine Ausnahme (2009 bis 2013 in Koalition mit der FDP) führte sie eine große Koalition zusammen mit der SPD an. Neben der Flüchtlingskrise 2015 werden auch Themen wie die Finanzkrise, der endgültige Atomausstieg und die damit verbundene Energiewende, die Aussetzung der Wehrpflicht und die Ehe für Alle mit ihr in Zukunft verknüpft.

Annegret Kramp-Karrenbauer

Die am 9. August 1962 im saarländischen Völklingen geborene, kurz AKK genannte, Verteidigungsministerin wurde Anfang 2018 Generalsekretärin der CDU, nachdem sie vorher bereits Landesvorsitzende ihrer Partei im Saarland war und dort auch verschiedene Ministerien leitete. Im Oktober 2018 erklärte Angela Merkel ihren Rückzug vom Parteivorsitz und schlug AKK zu ihrer Nachfolgerin vor. Bei der Wahl während des Bundesparteitags der CDU im Dezember 2018 sie setzte sich gegen ihre Mitbewerber Jens Spahn und Friedrich Merz durch.

Nachdem ihre Vorgängerin als Verteidigungsministerin, Ursula von der Leyen, überraschend zur EU-Kommissionspräsidentin ernannt wurde und nach Brüssel wechselte, wurde sie im Juli 2019 zu deren Nachfolgerin.

Jens Spahn

Der jüngste Minister in der Regierung Merkel IV, geboren am 16. Mai 1980 in Ahus, ist seit Bildung der Regierungskoalition im März 2018 Bundesminister für Gesundheit. Im gleichen Jahr bewarb er sich im Dezember um das Amt des CDU-Vorsitzenden, scheiterte jedoch bereits im ersten Wahlgang an Friedrich Merz und der späteren Amtsinhaberin Annegret Kramp-Karrenbauer. Aufsehen erregt er schon in der Vergangen mit offener Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik.

Peter Altmaier

Der zum engsten Vertrautenkreis der Kanzlerin gehörende Politiker wurde am 18. Juni 1958 in Ensdorf/Saar geboren und ist im Kabinett Merkel IV Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Schon in der ersten Amtszeit Merkels war er Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren, 2012 wurde Umweltminister, Im Dezember 2013 wurde er zum Chef des Bundeskanzleramts ernannt und koordinierte dort ab 2015 die Flüchtlingspolitik. 2017 übernahm er vorübergehend kommissarisch das Bundesfinanzministerium.

Julia Klöckner

Die am 16. Dezember 1972 in Bad Kreuznach geborene frühere CDU-Vorsitzende von Rheinland-Pfalz ist im aktuellen Kabinett Merkels als Bundesministerin für Landwirtschaft und Ernährung tätig. Darüber hinaus ist sie Mitglied im Bundesvorstand der Partei.

Anja Karliczek

Die ausgebildete Bank- und Hotelfachfrau, geboren am 29. April 1971 in Ibbenbüren, ist Ministerin für Forschung und Bildung.

Helge Braun

Der am 18. Oktober 1972 in Gießen geborene Bundestagsabgeordnete wurde am 14. März 2018 von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Leiter des Bundeskanzleramts und Minister für besondere Aufgaben ernannt. Bereits in der vorhergehenden Legislaturperiode war er Staatsminister.

Auch zahlreiche Staatssekretärinnen und -sekretäre stammen von der CDU. Dazu zählen Monika Grüters für Kultur und Medien, Hendrik Hoppenstedt für Bürokratieabbau, Annette Widmann-Mauz für Migration, Marco Wanderwitz und Günter Krings im Innenministerium, Thomas Bareiß für Tourismus, Christian Hirte für die neuen Bundesländer, Elisabeth Winkelmeier-Becker für Verbraucherschutz und Recht, Peter Tauber im Verteidigungsministerium, Hans-Joachim Fuchtel und Peter Feiler im Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Thomas Gebhart und Sabine Weiss im Gesundheitsministerium, Enak Ferlemann und Steffen Bilger im Verkehrsministerium, Thomas Rachel und Michael Meister im Ministerium für Bildung und Forschung, Maria Flachsbarth und Norbert Barthle im Ministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.